Geschichte.

Anfänge.

Bereits im 7. Jahrhundert siedelten Slawen in den Gebieten westlich der Elbe, darunter auch Gauernitz, das zu jener Zeit Ahorndorf genannt wurde. Zu dieser Zeit war es ein kleines Fischerdorf, dessen Spuren auch heute noch in dem charmanten Ort an der Elbe zu entdecken sind.

Im Mittelalter führten zahlreiche Bäche in der Gegend zur Entstehung vieler Wassermühlen. Obwohl diese Mühlen heute technisch überholt sind und nicht mehr betrieben werden, bleibt die Geschichte lebendig. Ein Besuch im Eichhörnchengrund ermöglicht es, ein funktionierendes Modell einer solchen Getreidemühle im Maßstab 1:5 zu bewundern.

Schaffen.

Die Mühle entstand im Zeitraum zwischen 1968 und 1974, und der Einbau der gesamten Mühlentechnik nahm weitere 20 Jahre in Anspruch. Herr Hebeld widmet sich seit 2009 mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail der Restaurierung, sodass die Mühle heute in neuem Glanz erstrahlt. Nach einer umfassenden Renovierung und Wiederherstellung der anspruchsvollen Modelltechnik seit 2011 präsentiert sich die kleine Mühle nun wieder in ihrem alten Charme; das technische Juwel wurde erfolgreich in Betrieb genommen.

Gauernitz, ein Ort der Natur.

Gauernitz zählt etwa 1.200 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von rund 8,4 km². Die Ortschaft ist Teil der Gemeinde Klipphausen im Landkreis Meißen. Gauernitz gliedert sich in vier Ortsteile: Constappel, Hartha, Pinkowitz und Wildberg.

Der Mittelpunkt eines umfangreichen Ferienangebots

Der Verein Schulzemühle Gauernitz e.V. bietet im Zusammenhang mit dem Museumsbund ein Ferienprogramm rund um die Mühle an. Weitere Informationen werden wir hier veröffentlichen. Bei Fragen können Sie uns gern ansprechen oder unter der unten genannten E-Mail erfragen.